Jeder Schüler oder Student kennt die Situation. Eine wichtige Prüfungssituation steht an, ob mündlich oder schriftlich sei dabei mal ausser Acht gelassen. Die Frage nach der richtigen Prüfungsvorbereitung stellt sich da schnell und ist dennoch schwierig zu beantworten, da die richtige Vorbereitung stark von der Art des Lernens der jeweiligen Person abhängig ist.
Aufnahmefähigkeit und Druck
Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, wann der passende Zeitpunkt ist, mit der Vorbereitung für die Prüfung zu beginnen. Diese Entscheidung kann ihm niemand abnehmen und ist sehr individuell.
Für eine Vielzahl der Schüler oder Studenten ist eines der Hauptkriterien das Zeitmanagement. Je eher man beginnt, sich auf eine Prüfung vorzubereiten, umso weniger Druck baut sich, je nach Stoffmenge und Lerninhalten, auf. Es gibt allerdings auch Menschen, die gerade diesen Druck benötigen, um besonders gut lernen zu können und gerade unter solchen Bedingungen, eine verbesserte Aufnahmefähigkeit aufweisen.
Neben dem Zeitmanagement ist auch ein genaues Einteilen der Lerninhalte erforderlich, eine gute Strukturierung ist in den meisten Fällen hilfreich, um sich das Erlernte besser einprägen zu können. Die Art und Weise des Einprägens der gelernten Inhalte ist bei jedem Prüfling unterschiedlich.
Die Rolle des Gehirns
Einige arbeiten sich systematisch durch die Materie indem sie einfach das gelernte erneut durchlesen, wiederrum andere versuchen durch neue Impulse wie Bilder oder Videomaterial den Stoff besser zu verinnerlichen. Visualisierung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da dass Gehirn nachweislich besser Erlerntes verknüpfen kann, wenn es neben dem gelesenen Text noch auf ein Bild oder etwas anderes bildliches wie eine Grafik, zurückgreifen kann.
Das wichtigste bei der Prüfungsvorbereitung ist jedoch, einen klaren Kopf zu behalten und sich in keiner Weise von anderen beeinflussen oder verängsten lassen sollte. Jeder hat sein eigenes Tempo um sich gut vorzubereiten und am Ende zählt sowieso nur das eigene Gefühl und das ist selten trügerisch.

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